Archiv von ‘Tipps’

Tomatenzucht

Montag, August 31st, 2009

TomatenMan nehme: eine wohlschmeckende Tomate, schneide sie auf, pule ein paar Kerne heraus und trockne sie. Im nächsten März (oder Ende Februar) fülle man eine Schale (am besten ein Gewächshäuschen mit Klarsichtdeckel – kann man auch selbst basteln, aus zwei Knabbergebäckschalen) mit feuchter Anzuchterde, drücke die Kernchen in Abstand von 2 – 3 Zentimetern hin und stelle sie an einem warmen und hellen Platz auf.
Nach wenigen Tagen strecken die ersten Keimlinge ihre Köpfe aus der Erde und dann kann man zuschauen, wie die Tomatenpflänzchen sich entwickeln. Rasant!

Wenn die Pflänchzen ungefähr fünf Zentimeter hoch sind, sollte man sie in einzelne Töpfe umsiedeln und im Mai dann nach draußen stellen. Wenn man Glück hat, so wie ich, kann man ab Juli eigene Tomaten ernten.
Renate

Maiwipferl im Schokomantel

Mittwoch, Mai 6th, 2009

Schnell, schnell, bevor es zu spät ist: Junge Fichtenspitzen (Maiwipferl) pflücken – aber immer nur wenige pro Baum – und in zerlassene Zartbitterschokolade tauchen. Erstarren lassen – fertig sind “Pralinchen” vom Feinsten! Schmecken ein bisschen nach Zitrone, ein bisschen harzig.

Funktioniert auch mit den jungen grünen Spitzen von Tannen (kräftig-würzig, ein Hauch Bergamotte), Douglasien (besonders schönes Orangenaroma, intensiver Duft) und Lärchen (zitronig herb, sehr fein und weich).

Noch ein Tipp: Zitronenkuchen mit Fichtenspitzen – einfach zum Teig ein paar, höchstens 10 Stück Maiwipferl, fein gewiegt, und noch einen guten Esslöffel Tannenhonig dazu geben.

Veilchen-Zucker

Mittwoch, April 15th, 2009

Ohne großen Aufwand gemacht – aber große Wirkung erzielen kann man mit lilafarbenem, duftendem Zucker. Veilchen-Zucker.

Blüten von Duftveilchen mit Kristallzucker im Mixer fein zerkleinern – fertig ist ein herrlicher Aromazucker, mit dem man Desserts bestreuen, Tee süßen oder auch Gebäck dekorieren kann.

(Karin)

Radieschenblätter-Suppe

Montag, März 23rd, 2009

Radieschen, die kommen jetzt frisch auf den Markt. Und haben nicht nur leckere Rübchen, sondern auch sehr gehaltvolle, schmackhafte Blätter – bloß nicht wegwerfen! Daraus entsteht eine leckere Suppe.

3 Bund Radieschen
50 g Butter
4-5 Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)
1/2 l Gemüse- oder Fleischbrühe
1/2 l Weißwein
Salz, Pfeffer, Muskat
2 Eigelb
1 Becher Creme fraiche (200 g)
etwas Butter
frische Kräuter, z.B. Kerbel, Petersilie oder Schnittlauch (weiterlesen…)

Unkräuter-Buch

Mittwoch, Februar 25th, 2009

Schon länger nicht mehr hat mir eine (Auftrags)Arbeit derart viel Spaß gemacht wie diese. Und schon lange nicht mehr habe ich etwas gelernt, was so interessant ist: das sogenannte Unkraut – und was man damit so alles machen kann.

Karin Greiner (meine Mitbloggerin) hat den Inhalt geliefert, und ich habe das Layout gemacht. Das Buch ist demnächst zu kaufen, aber ich möchte schon mal den Mund wässrig machen auf all die wirklich interessanten und nützlichen Informationen und leckeren Rezepte mit der Zutat: Unkraut. Meine Meinung dazu: absolut lesenswert!

Wenn das Buch gedruckt ist, melden wir uns hier nochmal. Logisch!

Grünzeug voller Vitamine

Dienstag, Januar 6th, 2009

Kohlrabi, Winterrüben, Schwarzer Rettich, Möhren – typische Wintergemüse. Von all diesen Knollen- und Wurzelgemüsen lassen sich auch die Blätter essen, die oben aus den Köpfen sprießen. Wo noch vorhanden, wie es oft beim Kohlrabi ist, einfach abschneiden und in letzter Minute zum Gemüse dazu geben. Die Blätter enthalten reichlich Vitamine (viel mehr als die Knolle selbst!), dazu Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und – Chlorophyll. Das Blattgrün wirkt ausgleichend auf unseren Säure-Basen-Haushalt, blutbildend und liefert viel Magnesium, wiederum wichtig für die Muskelfunktion. Aber die Hauptsache: Das frische Grün schmeckt lecker!

Man kann das zarte Grün auch zum Sprießen bringen: Einfach die oberen Knollen- oder Rübenabschnitte in eine Schale mit etwas Wasser geben (die Schnittfläche sollte stets feucht sein), hell und warm aufstellen – nach ein paar Tagen sprießt es und man hat frisches, knackiges, saftiges Grünzeug. Zum Verfeinern von Salaten, Suppen, Gemüsegerichten oder Quarkspeisen – oder einfach aufs Butterbrot statt Petersilie und Schnittlauch. (Karin)

Zitronen- und Orangenschalen

Mittwoch, Dezember 10th, 2008

Bloß nicht wegwerfen! Dazu sind Zitronen- und Orangenschalen viel zu schade. Vorausgesetzt, sie sind unbehandelt, also nicht gewachst und nicht mit irgendwelchen anderen Mitteln behandelt. Aber das fühlt und riecht man sofort, da muss nicht mal “BIO” draufstehen. Und was macht man damit? Hier gibt’s mehr… (weiterlesen…)

“Wie kriege ich fest gewordenes Öl wieder flüssig?

Montag, Dezember 8th, 2008

Erika stellt folgende Frage:
Grüß Gott Karin,
ich habe eine Frage an die Expertin.
Im Sommer hab ich mir ein paar Steinöle gekauft und war so sparsam in der Verwendung, dass ich jetzt entsetzt bemerkte, dass sie fest geworden sind.
Bei uns ist es im Winter SEHR kühl, so dass auch das gute Olivennöl leidet. Hast DU einen Rat, wie ich sie ohne Wertverlust flüssig kriege?
Vielen Dank im Voraus

Liebe Grüße – Erika
(weiterlesen…)