Schwarze Rosen
Sonntag, Oktober 4th, 2009
Ein paar gibt es noch: Stockrosenblüten. Besonders schön sind die der Sorte `Nigra´, die sind dunkel-dunkelrot, fast schon schwarz. Und die lassen sich für die Küche wunderbar nutzen. (weiterlesen…)
Ein paar gibt es noch: Stockrosenblüten. Besonders schön sind die der Sorte `Nigra´, die sind dunkel-dunkelrot, fast schon schwarz. Und die lassen sich für die Küche wunderbar nutzen. (weiterlesen…)
Nachdem ich am Wochenende auf dem Kräuterfest in Odelzhausen von dem sehr sympathischen Wildkräuterexperten Steffen G. Fleischhauer mit den Geheimnissen des Springkrauts vertraut gemacht wurde, habe ich heute beim Joggen einen Zweig abgeknipst und mit nach Hause genommen.
Als erstes habe ich eine Samenkapsel aufgedrückt … und mich gewundert, wie weit die Samenkörnchen gesprungen sind. Über einen Meter weit! Daher kommt wohl der Name. Manche Körnchen springen übermütig weg, andere bleiben brav in der Kapsel.
Also, die Samenkörnchen schmecken lecker – nach Walnuss.
Und die hier Reihenfolge: das erste Foto zeigt die Springkrautknospe. Das zweite die Blüte, die dritte eine geschlossene Samenkapsel und das vierte eine geschlossene und eine aufgebrochene Kapsel. Eine aufgebrochene Kapsel sieht übrigens jedes Mal anders aus und bleibt der Kreativität der Natur überlassen.
Zum Vergrößern der Fotos einfach drauf klicken.
Renate
Springkraut – das ist jedem schon mal entgegen gesprungen. Aber als Popcorn gegessen?
Klee – jeder hat schon mal einen vierblättrigen gesucht. Aber Kleeblüten auf Knäckebrot?
Zucker – den schleckt jeder gerne. Aber Zauberzucker?
Und wer sich beim Eingang meldet, er komme vom Kochlustblog, bekommt ein Glas DIRNDLBITZLER (was das ist, bleibt noch Überraschung) von mir spendiert!
All dies und noch viel mehr bietet die Eröffnungsfeier der Kräuterakademie Odelzhausen. Am Samstag, den 12. September 2009 von 13 bis 18 Uhr auf dem Schlossgut Odelzhausen. Ein großes Kräuterfest mit Markt und Workshops, viele Attraktionen für Groß und Klein warten auf Sie.
Hier gibt es weitere Informationen: www.kraeuterakademie.eu
(Karin)
Zugegeben: auf den ersten Blick sehen der leckere Bärlauch und das giftige Maiglöckchen sich wirklich sehr ähnlich. Trotzdem gibt es deutlich sichtbare Unterschiede:
Maiglöckchenblätter wachsen immer aus einem Schaft und es sind immer nur zwei bei einer Pflanze. Die Blätter einer Bärlauchpflanze wachsen zwar im “Rudel” (sorry, liebe Karin, die Fachfrau drückt das bestimmt anders aus), aber die Blätter wachsen separat.
Die äußere Form der Maiglöckchenblätter ist runder. Bärlauchblätter sind länglicher.
Die Innenseite der Maiglöckchenblätter ist matt. Die Außenseite glänzt. Beim Bärlauch ist es genau umgekehrt.
Außerdem riechen Bärlauchblätter deutlich nach Knoblauch, vor allem, wenn man an ihnen rubbelt. Maiglöckchenblätter riechen nach nichts.
Zum Vergrößern der Fotos – drauf klicken.
Noch mehr zum Unterschiede, zur sehr giftigen Herbstzeitlose zum Beispiel, gibt Karin Greiner auf ihrem Pflanzenlust-Blog.
(Renate)
Was stark an einen Regenwurm erinnert, ist der Trieb einer Avocado, die gegessen habe. Ich habe ihn in Wasser gesteckt und gewartet. Vor nicht allzu langer Zeit hat der Trieb den Kern aufgebrochen.
Schon länger nicht mehr hat mir eine (Auftrags)Arbeit derart viel Spaß gemacht wie diese. Und schon lange nicht mehr habe ich etwas gelernt, was so interessant ist: das sogenannte Unkraut – und was man damit so alles machen kann.
Karin Greiner (meine Mitbloggerin) hat den Inhalt geliefert, und ich habe das Layout gemacht. Das Buch ist demnächst zu kaufen, aber ich möchte schon mal den Mund wässrig machen auf all die wirklich interessanten und nützlichen Informationen und leckeren Rezepte mit der Zutat: Unkraut. Meine Meinung dazu: absolut lesenswert!
Wenn das Buch gedruckt ist, melden wir uns hier nochmal. Logisch!
Kalifornien, im Jahr 1850. Man hatte Gold entdeckt und alles rannte ins vermeintlich verheißene Land der Glückseligkeit, um das edle Metall zu suchen, unermesslichen Reichtum zu finden. Tausende wühlten in der Erde, kehrten das Unterste zuoberst. In ihrer Gier vergaßen sie alles – auch den Anbau von Nahrungsmitteln.
So gierig und gottvergessen die Goldsucher waren, so milde zeigte sich Mutter Natur. Überall, wo Spitzhacken die Erde aufgerissen, Schaufeln die Krume entblößt hatten, sprossen bald grüne Pflänzchen. Indianer wussten um deren Wert, dass sie gut schmecken und außerordentlich gesund sind. Und verrieten es den weißen Männern.
Und so kam es, dass viele, viele Abenteurer vor dem Verhungern gerettet wurden. Bitter arm und völlig ausgezehrt konnten sie sich dank des üppig gedeihenden Kräutleins am Leben halten. Man nennt es in Amerika bis heute miner’s lettuce, Goldschürfersalat. (weiterlesen…)
Kohlrabi, Winterrüben, Schwarzer Rettich, Möhren – typische Wintergemüse. Von all diesen Knollen- und Wurzelgemüsen lassen sich auch die Blätter essen, die oben aus den Köpfen sprießen. Wo noch vorhanden, wie es oft beim Kohlrabi ist, einfach abschneiden und in letzter Minute zum Gemüse dazu geben. Die Blätter enthalten reichlich Vitamine (viel mehr als die Knolle selbst!), dazu Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und – Chlorophyll. Das Blattgrün wirkt ausgleichend auf unseren Säure-Basen-Haushalt, blutbildend und liefert viel Magnesium, wiederum wichtig für die Muskelfunktion. Aber die Hauptsache: Das frische Grün schmeckt lecker!
Man kann das zarte Grün auch zum Sprießen bringen: Einfach die oberen Knollen- oder Rübenabschnitte in eine Schale mit etwas Wasser geben (die Schnittfläche sollte stets feucht sein), hell und warm aufstellen – nach ein paar Tagen sprießt es und man hat frisches, knackiges, saftiges Grünzeug. Zum Verfeinern von Salaten, Suppen, Gemüsegerichten oder Quarkspeisen – oder einfach aufs Butterbrot statt Petersilie und Schnittlauch. (Karin)
Ich versuche mal, Kastanien aus dem Feuer zu holen:
1. Kastanien, Esskastanien sind rundlich und haben eine dunkelbraune, zähe Schale. Sie werden selbst nach langem Kochen nicht richtig weich, ihr Kern schmeckt herb-süßlich. Keschtn, Kästen, Chestele, Kastangele oder wie auch immer die Wildart oder gezüchteten Formen heißen, gibt es verbreitet im südlichen Europa sowie auch in den Weinbaugebieten in Deutschland.
2. Edelkastanien oder Maroni sind dagegen gezüchtete Edelsorten, deren Früchte geradezu riesig werden. Oft bringen 60-70 Stück bereits ein Kilogramm auf die Waage. Die stacheligen Früchte sind etwas flacher als bei den Kastanien, die Kerne innen haben eine rötlich-hellbraune, oft wunderschön gestreifte, weiche Schale. Der Kern der Begierde ist dank hohem Zuckergehalt süß und wird beim Kochen butterweich. Diese Edelsorten können nur durch Veredelung erhalten werden. Weil sie viel Wärme zum Wachsen brauchen, gedeihen sie auch nur in Südfrankreich, im Tessin und in Italien.
3. Rosskastanien, gemeinhin auch nur kurz Kastanien genannt, stammen dagegen von einer ganz anderen Baumart, sind nicht einmal mit den Ess- oder Edelkastanien verwandt. Man kann sie auch nicht essen, aber wunderbar mit ihnen basteln oder dekorieren. (Karin)
In der Biologie gibt es viele Begriffe, unter denen sich jeder was vorstellen kann. Unter anderem auch das Wort “Nuss”. Da hat doch jeder gleich eine Walnuss vor seinem geistigen Auge.
Und dabei handelt es sich tatsächlich um eine Nuss, im Gegensatz zur Muskatnuss.
Welche Nuss ihren Namen zu Recht trägt und welche keine, das erklärt Karin auf ihrem Pflanzenlust-Blog.