Berufenes Tomatenbrot
Mittwoch, September 30th, 2009
Mal ganz schnell was Nettes zur Brotzeit! Alles ist gerade noch frisch verfügbar: Tomaten sowieso, und Berufkraut (Erigeron annuus). Dieses Wildkraut wächst an Wegrändern, auf Ödland, oft sieht man es jetzt in Neubaugebieten. Die Blüten erinnern an Gänseblümchen, sind allerdings viel zarter, die äußeren Zungenblüten nur feine Strahlen – deshalb nennt man es auch Feinstrahl. Früher hat man diese Pflanze gerne mal im Garten gezogen oder die Floristen sie als Ersatz für Schleierkraut in Rosensträuße gebunden. Heute fristet sie ein dasein eher als “Mauerblümchen”. Berufkraut heißt sie übrigens, weil man sie einst als Abwehrmittel gegen den bösen Blick und gegen schwarze Mächte verwendet hat, in Form von Amuletten oder als Badekraut. Man berief sich auf die gute Ausstrahlung der Pflanze. Doch jetzt zum Kulinarischen:
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Meine Mama machte ihn so, und ich liebe ihn!
Zart und doch sehr würzig! Schweinefilets umhüllt mit Salbei und Speck, dazu ein goldgelbes Kürbispüree und Salbeichips. Wetten, dass davon nichts übrig bleibt?
Dukka
braune Champignons
Für 2 Personen
Springkraut – das ist jedem schon mal entgegen gesprungen. Aber als Popcorn gegessen?
Ein portugiesischer Sommerwein par Excellence!