Archive for Januar, 2009

Nudeln mit Tomatensoße – der italienische Klassiker

Dienstag, Januar 27th, 2009

Ich war knusprige 19, als ich beschloss, ein Appartment in Freiburg zu beziehen. Um mich zu ernähren, hab ich mit Hilfe meiner Mama (tägliche Telefonate) kochen gelernt. Und was ich zuerst beherrscht habe, war die rote italienische Soße – die legendäre Beigabe zu Nudeln aller Art. Im Laufe der Jahre habe ich sie etwas verfeinert, und  … sie ist ja soooooo einfach zu machen. Eine kleine Raffinesse habe ich (natürlich) auch dafür kreiert. Bin mal gespannt, ob jemand entdeckt, um was es sich dabei handelt.

(für 6 Personen)

1/2 Tasse Olivenöl
750 g Pfund Hackfleisch
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
75 g magere Speckwürfelchen (gibt’s fertig zu kaufen)
1/4 L Rotwein (Mindestmenge!)
1 Dose gewürfelte Tomaten (500 g)
1 Tube Tomatenmark
1 El Sambal Olek
2 El gekörnte Brühe
1 El getrocknete italienische Kräuter (sommers natürlich frisch!)
200 g süße Sahne

1 Hand voll frisches Basilikum
Parmesan am Stück

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Feiner Geflügelsalat

Montag, Januar 26th, 2009

Für 2 Personen:

2 Hähnchenkeulen oder Hähnchenbrüste, gegart
1 rosa Grapefruit
2 Orangen
1 rote Paprika
1 Schalotte
Salz, Pfeffer, Curry, Zucker
1 TL Scharfer Senf
2 EL Joghurt
Kräuter zur Garnitur

Hähnchenfleisch in mundgerechte Bissen zerteilen.
Grapefruit und Orangen filetieren, den Saft dabei auffangen.
Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden.
Schalotte abziehen und in hauchdünne Scheiben hobeln.
Aus Grapefruit- und Orangensaft, Senf, Joghurt, Salz, Pfeffer, etwas Curry sowie einer Prise Zucker mit dem Mixstab eine Marinade rühren.
Alles in einer Schüssel mischen und eine halbe Stunde marinieren lassen.
Zum Anrichten mit frischen Kräutern, z.B. Kresse, bestreuen.

(Karin)

Kesse Kresse

Montag, Januar 19th, 2009

Jetzt im Winter lechzt man nach frischem Grün. Da kommt die Kresse sehr gelegen: Die ist so unkompliziert, überall für wenig Geld zu kaufen, oder ganz einfach selbst auf der Fensterbank zu ziehen. Und dabei voller Würzkraft. Echt scharf, die Grüne! Dazu Vitamin B und C sowie Eisen, Calcium und Folsäure. Klingt alles sehr gesund, prima – aber Hauptsache ist doch auch, dass es schmeckt.

Hier eines meiner favorisierten Rezepte (neben Kresse frisch aufs Brot, über den Salat):

Kressesauce zum Fischfilet

1-2 Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
Gemüsebrühe
1/2 Becher Joghurt oder Saure Sahne
1 TL Scharfer Senf
1 Kästchen Kresse
Salz, Pfeffer
Zitrone (unbehandelt)
Fischfilet (z.B. Seelachs, Tilapia)
etwas Mehl (doppelgriffig)

Kartoffeln und Schalotte schälen, würfeln und in wenig Gemüsebrühe weich kochen. Zu Brei zerstampfen.
Joguurt oder Saure Sahne sowie den Senf unterrühren, kurz erhitzen und mit so viel Brühe strecken, dass eine cremige Sauce entsteht.
Etwas Schale von der Zitrone raspeln und zur Sauce geben. Zitrone auspressen, Fischfilet säubern, mit dem Zitronensaft säuern, dann leicht salzen und pfeffern. In Mehl wenden.
Butter in einer Pfanne schmelzen, Fischfilet darin bei milder Hitze braten.
Fischfilet mit der Kartoffelsauce überziehen. Zuletzt die Kresse abschneiden und großzügig darüber streuen.

Dazu schmeckt ein frisches Baguette, aber auch ein Klacks Hirsebrei oder Salzkartoffeln.

(Karin)

Winterportulak – der Salat der Goldschürfer

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Kalifornien, im Jahr 1850. Man hatte Gold entdeckt und alles rannte ins vermeintlich verheißene Land der Glückseligkeit, um das edle Metall zu suchen, unermesslichen Reichtum zu finden. Tausende wühlten in der Erde, kehrten das Unterste zuoberst. In ihrer Gier vergaßen sie alles – auch den Anbau von Nahrungsmitteln.

So gierig und gottvergessen die Goldsucher waren, so milde zeigte sich Mutter Natur. Überall, wo Spitzhacken die Erde aufgerissen, Schaufeln die Krume entblößt hatten, sprossen bald grüne Pflänzchen. Indianer wussten um deren Wert, dass sie gut schmecken und außerordentlich gesund sind. Und verrieten es den weißen Männern.

Und so kam es, dass viele, viele Abenteurer vor dem Verhungern gerettet wurden. Bitter arm und völlig ausgezehrt konnten sie sich dank des üppig gedeihenden Kräutleins am Leben halten. Man nennt es in Amerika bis heute miner’s lettuce, Goldschürfersalat. (weiterlesen…)

Grissini – die leckeren Brotstängchen

Donnerstag, Januar 8th, 2009

Ich knabbere unheimlich gern Grissini. Aber nicht alle. Denn die meisten, die es zu kaufen gibt, schmecken mir nicht. Sie erinnern irgendwie an den Geschmack einer in Wasser eingeweichten und dann wieder getrockneten Zeitung. Also kam ich auf die Idee, mal selbst welche zu backen. Und das Ergebnis ist äußerst lecker!

Zutaten (für 1 Backblech)
200 g Mehl
1 Kaffetasse warmes Wasser
1 Tütchen Trockenhefe
1 Tl Salz
1 El Olivenöl (weiterlesen…)

Grünzeug voller Vitamine

Dienstag, Januar 6th, 2009

Kohlrabi, Winterrüben, Schwarzer Rettich, Möhren – typische Wintergemüse. Von all diesen Knollen- und Wurzelgemüsen lassen sich auch die Blätter essen, die oben aus den Köpfen sprießen. Wo noch vorhanden, wie es oft beim Kohlrabi ist, einfach abschneiden und in letzter Minute zum Gemüse dazu geben. Die Blätter enthalten reichlich Vitamine (viel mehr als die Knolle selbst!), dazu Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und – Chlorophyll. Das Blattgrün wirkt ausgleichend auf unseren Säure-Basen-Haushalt, blutbildend und liefert viel Magnesium, wiederum wichtig für die Muskelfunktion. Aber die Hauptsache: Das frische Grün schmeckt lecker!

Man kann das zarte Grün auch zum Sprießen bringen: Einfach die oberen Knollen- oder Rübenabschnitte in eine Schale mit etwas Wasser geben (die Schnittfläche sollte stets feucht sein), hell und warm aufstellen – nach ein paar Tagen sprießt es und man hat frisches, knackiges, saftiges Grünzeug. Zum Verfeinern von Salaten, Suppen, Gemüsegerichten oder Quarkspeisen – oder einfach aufs Butterbrot statt Petersilie und Schnittlauch. (Karin)